Grün-Rot erteilt Freigabe für den Ausbau der L110 zwischen Sexau und Freiamt

Das am Freitag von Verkehrsminister Winfried Hermann vorgestellte Straßenbauprogramm für 2014 bringt weitere Straßen im Land wieder in einen guten Zustand. Nach jahrelanger Vernachlässigung seien die Sanierungen ein wichtiger Schritt für die Infrastruktur im Land. „In diesem Jahr soll so viel Geld wie nie zuvor in den Erhalt und die Sanierung unserer Verkehrsinfrastruktur fließen, obwohl 2013 schon ein Rekordjahr war. Das ist eine grün-rote Erfolgsmeldung und auch dringend notwendig, denn ein leistungsfähiges und sicheres Straßennetz ist für Baden-Württemberg von großer Bedeutung“, sagte Alexander Schoch.

Erfreut zeigte sich der Grüne Landtagsabgeordnete, dass auch die Sanierung der B 294 FDE Waldkirch/West – Waldkirch/Ost sowie der Ausbau der Bauabschnitte 2 und 3 der L110 zwischen Sexau und Freiamt die Aufnahme ins neue Straßenbauprogramm gefunden haben. „Die grün rote Landesregierung stärkt mit ihrem Straßenbauprogramm die Infrastruktur des Landkreises Emmendingen“, verdeutlichte Alexander Schoch.

Das Straßenbauprogramm für 2014 setze mit dem Erhalt und der Sanierung der bestehenden Infrastruktur einen klaren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. „Weil die frühere CDU-Regierung laufend neue Projekte begonnen hat, die nicht durchfinanziert waren, hat sie Sonderprogramme aufgelegt, deren Rückzahlung die Haushalte bis heute belasten, und die Erhaltung der Straßen sträflich vernachlässigt“, so der Landespolitiker Schoch. „Diese CDU-Schlaglöcher und maroden Brücken werden wir jetzt nach und nach reparieren.“ Dies sei keine einfache Aufgabe vor dem Hintergrund, dass das Impulsprogramm von CDU und FDP in 2014 noch so viel Geld binde, dass Neu- und Ausbauprojekte bei Landesstraßen erst ab 2015 wieder in Angriff genommen werden können.

Alexander Schoch begrüßt nochmals ausdrücklich, dass durch die Priorisierung der grün roten Landesregierung die B 294 Ortsumfahrung Winden im Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde. „Für den Beginn des Bauvorhabens benötigen wir die Freigabe des Bundes“, so der Landtagsabgeordnete.

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