Alexander Schoch MdL: Die Jagd wird attraktiv bleiben und sogar noch an Bedeutung gewinnen

Modernes Jagd- und Wildtiermanagementgesetz auf der Zielgeraden

Rolle der Jägerschaft in der Region und im Land wird gestärkt – Wildtiere stehen im Zentrum – Natur- und Tierschutz zeitgemäß berücksichtigt

Der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch hat die Kritik aus der CDU Landtagsfraktion zurückgewiesen. „Mit ihrem antiquierten Verständnis über die Jagd zeigt die CDU, dass sie die Zusammenhänge zwischen Jagd, Naturschutz und Tierschutz nicht begriffen hat“, so Alexander Schoch. „Die Jagd wird attraktiv bleiben und gewinnt sogar erheblich an Bedeutung. Sie bleibt ein wichtiger Pfeiler des Naturschutzes im Landkreis Emmendingen, im Land und zugleich ein Traditionsgut.“

Schoch verdeutlicht: „Aufgrund des intensiven Beteiligungsprozesses im Vorfeld der Entwicklung der Jagdgesetznovelle ist es gelungen, die Interessen der Jägerschaft, der Wildtierökologie, der Waldbesitzer und Förster sowie des Natur- und Tierschutzes zu berücksichtigen. Bei den unzähligen Gesprächen mit Betroffenen und Verbänden kamen alle Belange und Fragestellungen auf den Tisch. In fast allen Punkten konnten dabei gangbare Kompromisse gefunden werden. Wir wollen damit Vorbild werden für moderne Jagdgesetze in Deutschland.“

Das neue Gesetz mache die Jagd moderner, Tierschutz und Naturschutz werden stärker berücksichtigt und den Jägern wird durch das Wildtiermanagement eine aktive Rolle beim Schutz der Tiere des Waldes zugewiesen, erläutert Schoch. Das werte die Jägerschaft auf.

So sollen die Jägerinnen und Jäger künftig die Beobachtungen im Wald in den Wildtierbericht einspeisen, der alle drei Jahre in Baden-Württemberg erscheinen wird und auf dessen Grundlage Wildtiere im Wald geschützt aber auch bejagt werden dürfen. Außerdem entlaste es die Jägerschaft.

Der Tierschutz profitiere ebenfalls beim neuen Gesetzentwurf: die Jagd mit Totfangfallen wird abgeschafft. Das schütze die Tiere, die unbeabsichtigt hineingeraten können. Streunende Hunde und Katzen dürfen nur noch mit behördlicher Genehmigung geschossen werden.

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