Sabine Wölfle (SPD) und Alexander Schoch (Grüne) – Waldkircher Kastelbergschule wird erste Gemeinschaftsschule im Landkreis Emmendingen

Kultusminister Andreas Stoch wird auf der Landespressekonferenz am 10. Februar 2014 die Namen der neu genehmigten Gemeinschaftsschulen der dritten Tranche bekanntgeben, darunter auch die Kastelbergschule in Waldkirch.

„Für mich ist die Gemeinschaftsschule eine Schule mit Zukunft. Ich bin mir sicher, dass sich das große Engagement der Beteiligten auszahlen wird. Denn die Gemeinschaftsschule versteht sich als Angebot vor allem im ländlichen Raum, wo trotz rückläufiger Schülerzahlen weiterhin alle Schulabschlüsse wohnortnah angeboten werden können. Zugleich bietet sie einen pädagogisch-konzeptionellen Rahmen, Schülerinnen und Schülern auf allen Lernniveaus im Rahmen eines Ganztagsbetriebs gerecht zu werden. Gerade das hohe Engagement an der Kastelbergschule zeigt, dass Schulleitung und Kollegium aber auch die Eltern voll hinter dieser neuen Schulform stehen und ich freue mich, dass sie gemeinsam dieses Ziel erreicht haben“, erklärte Sabine Wölfle, die als Bildungspolitikerin der SPD -Landtagsfraktion von Anfang an bei der Konzeption der Gemeinschaftsschule aktiv beteiligt war.

Auch ihr Landtags – und Stadtratskollege von den Grünen, Alexander Schoch, freut sich über die Zusage : „Die Gemeinschaftsschule in Waldkirch bietet für Eltern bereits für das Schuljahr 2014/15 eine neue Alternative bei der Wahl der weiterführenden Schule und bereichert die Waldkircher Bildungslandschaft.“

Beide Abgeordnete betonten, dass die Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule allen weiterführenden Schulen offen stehe. Voraussetzung für einen erfolgreichen Antrag sind ein pädagogisches Konzept, das sich an den Kriterien des deutschen Schulpreises orientiert sowie eine Mindestgröße von dauerhaft 40 Schülerinnen und Schülern in der Eingangsklasse. Der nächste Stichtag für einen Start im Schuljahr 2015/16 ist der 1. Juni 2014.

„Die Gemeinschaftsschule ist ein Erfolgsmodell, das zeigen die Anmeldezahlen bei den Schulen der 1. und 2. Tranche“, so Wölfle. Alexander Schoch betonte, dass die meisten Schulen in CDU – geführten Gemeinden beantragt wurden und das zeige, „… dass man über Parteigrenzen hinweg zukunftsweisende Entscheidungen fällen kann.“ Beide Landtagsabgeordnete wünschen sich, dass die Opposition im Landtag endlich die Bildungspolitik weniger durch die Parteibrille als vor dem Hintergrund der faktischen Veränderungen in der Gesellschaft betrachtet und konstruktiv mitarbeitet, statt die Schularten gegeneinander auszuspielen.

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