Breitbandinitiative der grün roten Landesregierung stärkt Unternehmen im ländlichen Raum

Die Entwicklung der Breitbandinfrastruktur ist der wichtigste Standortfaktor für Unternehmen im Ländlichen Raum. „Für die Unternehmen ist nicht der Anschluss, sondern die Schnelligkeit des Anschlusses entscheidend“, so der Grüne Landtagsabgeordnete Alexander Schoch. Die Grün-rote Landesregierung hat dazu beigetragen, den Breitbandausbau im Ländlichen Raum voranzubringen.

Mit der Breitbandinitiative II (seit 2012) unterstützt die Landesregierung Kommunen insbesondere zum flächendeckenden Ausbau von Hoch- und Höchstleistungsnetzen bei folgenden Maßnahmen mit jährliche 10 Mio. €. Ziel der Breitbandinitiative II ist eine bedarfsgerechte und erschwingliche Anbindung ans schnelle Netz in ganz Baden-Württemberg.

Folgende Maßnahmen werden durch die grün rote Landesregierung gefördert

• die Verlegung von Kabelschutzrohren ohne und mit Einzug von Kupfer- oder Glasfaserleitungen

• die Verlegung von Kabelschutzrohren mit alternativen Verlegeverfahren im Abwasserkanal oder mit Micro-/Minitrenching

• der nachträgliche Glasfasereinzug in bestehende Kabelschutzrohre

• die Zuwendungen an Netzbetreiber zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke

• die Planungskosten für Hoch- und Höchstleistungsnetzen und Modellprojekten.

• Projekte, die kommunale Grenzen überschreiten, erhalten um 25 Prozent höhere Zuschüsse. Neu ist auch eine Förderung der Planungskosten auf Landkreisebene.

Allein im Jahr 2013 wurden für 184 Projekte Fördermittel in Höhe von 12,4 Millionen Euro bewilligt. Dass das neue Programm hervorragend angenommen wird, zeigt auch, dass alleine seit September 2013 von den Kommunen weitere 50 Ausschreibungen für die Breitband-Grundversorgung auf den Weg gebracht worden sind.

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