Aktionsplan für Inklusion im Landkreis Emmendingen – Sozialpolitiker Alexander Schoch MdL und Thomas Poreski MdL diskutieren mit Vertretern von Sozialverbänden aus dem Landkreis Emmendingen

Auf Initiative des Behindertenbeauftragten des Landkreises Emmendingen Bruno Stratz und des Landtagsabgeordnete Alex Schoch diskutierten der sozialpolitische Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im baden-württembergischen Landtag Thomas Poreski mit Vertreterinnen und Vertretern von Sozialverbänden wie zum Beispiel das Diakonische Werk, Das Rote Kreuz und die Lebenshilfe aus dem Landkreis Emmendingen über das Thema Umsetzung von Inklusion. Die Sozialdezernentin des Landkreises Emmendingen Dr. Ulrike Kleinknecht-Strähle hielt ein Grußwort.

„Die grün-rote Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag zu einer engagierten Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bekannt und fördert die Inklusion, die volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen, in Baden-Württemberg“, erläuterte Alexander Schoch. Die Umsetzung der Inklusion fordert eine enge Zusammenarbeit des Landes mit den Kreisen und Gemeinden. Aus diesem Grund sind solche Diskussionen, bei denen Landespolitiker mit Vertretern aus Kommunen und Verbänden an einen Tisch gebracht werden von besonderer Bedeutung, stellte Poreski fest. Um die Inklusion, im Alltag und in der Schullandschaft voranzubringen, ist es sinnvoll einen Aktionsplan zu verfassen, indem die notwendigen Maßnahmen und Umsetzungsschritte vereinbart werden. Poreski machte deutlich, dass die Landesregierung den Spielraum, beispielsweise durch das neue Wohn-Teilhabe- und Pflegegesetzes, der Kommunen ausweitet. Desweiteren hat die grün rote Koalition durch die Einführung der Gemeinschaftsschule ist eine inklusive Beschulung in dieser Schulart bereits verankert.

Abschließend machte Bruno Stratz darauf aufmerksam, dass das Thema Inklusion von der Landesregierung und dem Landkreis die nötige Aufmerksamkeit erfährt, dass man aber als Mensch mit Behinderung im Alltag weiter mit vielen Hürden konfrontiert sei. Aus diesem Grund ist es notwendig, ein Netzwerk im Landkreis aufzubauen und einen Aktionsplan für den Landkreis Emmendingen zu erstellen. Die Erstellung eines solchen Aktionsplanes ist auch ein wichtiger Leitfaden für die Politik, um Inklusion wirksam umzusetzen, hob Alexander Schoch hervor. Ziel muss es sein, mit dem Behindertenbeauftragten des Landkreises Emmendingen Bruno Stratz die Rahmenbedingungen zum Aufbau eines Netzwerkes zu schaffen und die Erstellung eines Aktionsplanes für einen inklusiven Landkreis voranzutreiben.

Fachgespräch Inklusion mit Sozialverbänden aus dem Landkreis Emmendingen
Von links Thomas Poreski MdL, Bruno Stratz (Behindertenbeauftragter des Landkreises Emmendingen), Alexander Schoch MdL

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