Alexander Schoch MdL trifft sich mit Vertretern des Kreisverbandes Obstbau, Garten und Landschaft Emmendingen e.V.

Der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch hat sich zu einem Informationsgespräch mit Lothar Herb und Rolf Bock vom Kreisverband Obstbau, Garten und Landschaft Emmendingen e.V. (KOGL) getroffen. Bei diesem Gespräch wurde unter anderem über gesetzliche sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Besitzer von Streuobstwiesen diskutiert.

Durch den Wegfall des Branntweinmonopols auf EU-Ebene hat sich die Situation vieler Besitzer von Streuobstwiesen geändert. Auf der vorhandenen Strukturen der Direktvermarktung in der Region und im Land müsse ausgebaut werden. Dafür müssen neue Möglichkeiten ausgelotet werden, wie die regionalen Produkte vertrieben werden können, so der Grüne Landespolitiker. Schoch sieht hier in der Zusammenarbeit mit dem Landschaftserhaltungsverband Emmendingen gute Chancen, die Vermarktung im Landkreis auszubauen. Die Gesprächsteilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich Anfang 2014 zu einem erweiterten runden Tisch treffen, um mögliche Perspektiven zu besprechen.

Weiteres Thema war die Pflege der Streuobstwiesen. Beispielhaft wurden die Streuobstwiesen in der Nähe der der Domäne Hochburg in Emmendingen genannt, die nur durch einen großen pflegerischen Aufwand in dem guten Zustand gehalten werden können, berichteten Herb und Bock. Alexander Schoch betonte, dass diese Arbeit nicht hoch genug einzuordnen sei. „Streuobstwiesen stellen einen wertvollen Bestandteil unserer Kulturlandschaft in Südbaden dar. Sie zu hegen und zu pflegen dient auch dem Erhalt des typischen Landschaftsbildes und dem Naturschutz in der Region verdeutlichte der Landtagsabgeordnete.

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