Aus Tschernobyl lernen

Am 26. April jährt sich die nukleare Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl zum 27. mal. Die Ereignisse in Tschernobyl zeigen, dass es sichere Atomkraftwerke nicht gibt und auch nicht geben kann. Mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurde auf schockierende Art und Weise die Unkontrollierbarkeit der Atomenergie veranschaulicht. Bis heute ist die Region rund um die Atomanlage verstrahlt. Bis diese Strahlung einen normalen Stand erreichen wird, werden Jahrhunderte vergehen müssen. Die Katastrophe von Fukushima im Jahr 2011 hat die Unbeherrschbarkeit und Gefährlichkeit dieser Risikotechnologie bestätigt.

 

Zur Energiewende gibt es daher keine Alternative, so Alexander Schoch. „Wir müssen es schaffen, in einer angemessenen Zeit, unseren Strom zum großen Teil durch erneuerbare Energien zu erzeugen und die Endlagerproblematik gemeinsam lösen“, so der energiepolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion.

 

Der Emmendinger Landtagsabgeordnete forderte erneut, dass das altersschwache und mit unzähligen Störungen behaftete Risiko AKW Fessenheim endlich stillzulegen. „Bei einem Störfall, könnte die gesamte Region Südbaden betroffen sein. Das gilt es zu verhindern, denn wir wollen kein Fukushima oder Tschernobyl in Südbaden!“ so Schoch.

 

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