Rechte von Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeitern besser schützen

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Wanderarbeiter fordert der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch, dass Migrantinnen und Migranten, die in Deutschland leben und arbeiten und somit zum Wohlstand beitragen mehr Anerkennung und auch Schutz erhalten . Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter arbeiten im Landkreis und der ganzen Region zeitweilig als Erdbeerpflücker und Spargelstecher oder auch dauerhaft als Ingenieure, Fließbandarbeiter sowie in der Gastronomie.

Viele Eingewanderte verrichten Tätigkeiten, die von Deutschen nicht angenommen werden, aber auch Hochqualifizierte wie Ärzte aus Osteuropa und dem Iran sind in Zeiten des Ärztemangels gesucht. Bei der Pflege von Angehörigen sind es vor allem Menschen aus Osteuropa, die Familien rund um die Uhr unterstützen. „Ich bewundere den Mut und die Entschlossenheit so vieler Menschen, die in diesem Jahr nach Deutschland gekommen sind, um hier wichtige Arbeiten zu leisten und sich ein besseres Leben aufzubauen und ihre Angehörigen in den Herkunftsländern unterstützen“, so Alexander Schoch.

Weltweit leben mehr als 200 Millionen Menschen in Staaten, in denen sie nicht geboren wurden. Diese Menschen benötigen besonderen menschenrechtlichen Schutz. Die Vereinten Nationen haben deshalb am 18. Dezember 1990 das Internationale Übereinkommen zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen verabschiedet. Die Konvention verlangt vorbeugenden Schutz sowie die Verhinderung von Missbrauch und Ausbeutung von Wanderarbeitern und ihren Angehörigen. „Die Menschen benötigen fairen Schutz im Falle von Krankheit und Unfall sowie einen sicheren Aufenthaltsstatus. Das ist Menschenrecht“, erklärt Schoch.

Um Überzeugungsarbeit für den Beitritt zur “ UN-Wanderarbeiterkonvention“ zu leisten, haben die Vereinten Nationen den 18. Dezember als Internationalen Tag der Migranten und Migrantinnen ausgerufen. Von der neuen Bundesregierung und dem neu gewählten Bundestag, so Alexander Schoch, wünsche ich mir den Beitritt Deutschlands zur UN-Konvention.

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