Grüne Landespolitiker im Gespräch mit großem und kleinem Energieversorgern

Besuche bei Wasserkraft Kreuz in Emmendingen und badenova in Freiburg

Nachdem eine Delegation Grüner Landtagsabgeordneter vergangene Woche die Stadtwerke Waldkirch zu Gesprächen besucht hatten, suchten die im Arbeitskreis Umwelt und Energie zusammengeschlossenen grünen Landtagsabgeordneten auch das Gespräch mit den kleineren und größeren Energieversorger der Region.

 

Den Auftakt machte das Emmendinger Energieunternehmen des Wasserkraftpioniers Oskar Kreuz. Grünen-Abgeordneter Alexander Schoch,würdigte die jahrelange Arbeit des Kleinunternehmers, der sich schon früh gegen alle Widerstände für regenerative Energien einsetzte und heute fünf innovative Wasserkraftwerke betreibe.

 

Zweite Station der Besuchsreiher machte der regionale Großversorger badenova mit Sitz Freiburg. Alexander Schoch, zeigte sich erfreut über die innovative Form der Biogasnutzung der badenova. Die Nutzung von sogenanntem Vatermais auf den Feldern zwischen den Reihen des konventionellen Saatmaises könne der Diskussion um die Konkurrenz von Lebensmittel und Biogas ein Ende machen, so Schoch. „Der mit der Biogasnutzung immer verbundene moralische Zielkonflikt zwischen Tank oder Teller beim Maisanbau lässt sich überwinden und dies beim gleichen Flächenbrauch.“

 

Die Grünen-Landespolitiker zeigten sich weiter erfreut über die Beteiligungsformen der badenova bei der Errichtung und beim Betrieb von Windkraftanlagen. „Es ist von zentraler Bedeutung mit Bürgerbeteiligungsformen wie Genossenschaftsmodellen die Menschen Vor-Ort aktiv in die Energiewende einzubeziehen, unterstrich der energiepolitische Sprecher der Grünen, Alexander Schoch. Denn nur so schaffe man Akzeptanz für die Energiewende und dem damit verbunden notwendigen Umbau des Energiesystems. Für die Grünen Landtagsfraktion zeige insbesondere die Zusammenarbeit des Unternehmens mit den Naturschutzverbänden sowie die Einrichtung eines Klima- und Artenschutzfonds der aus Windkrafterlösen gespeist werde, dass die Energiewende und der Umweltschutz nicht zwangsläufig Gegensätze sind.

 

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