Ombudsstellen sind weltweit ein Ausdruck von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Sie dienen einerseits der unabhängigen Kontrolle von Regierungen und öffentlichen Verwaltungen und bieten andererseits den Bürgern die Möglichkeit, ihre Beschwerden bei einer unabhängigen, unmittelbar zugänglichen und unparteiischen Stelle außerhalb des traditionellen Justizsystems vorzubringen und ihre Rechte geltend zu machen.

So wurde mit der Schaffung der Funktion des Bürgerbeauftragten in der Europäischen Union durch den Vertrag von Maastricht (1992) das Ziel verfolgt, die demokratische Legitimität der EU-Organe zu stärken. Gleichzeitig wurde damit dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Organe zunehmenden Einfluss auf den Alltag der Bürger in den Mitgliedstaaten ausüben und daher sichergestellt werden muss, dass von den Befugnissen dieser Organe nicht in ungerechter oder willkürlicher Weise Gebrauch gemacht wird.

Beim Einsatz von Ombudsleuten hinkt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten hinterher.

Für Alexander Schoch wäre ein Bürgerbeauftragte/r eine Bereicherung der Demokratie. Das Ziel des Bürgerbeauftragten ist es sich mit aller Kraft  für die Bürgerinnen und Bürger ein- zusetzen, wenn diese Probleme mit z.B. Verwaltungshandeln bzw. Verwaltungsentscheidungen haben um eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Für Alexander Schoch ist es das Ziel auch in Baden-Württemberg das Ombudswesen einzuführen und einen Bürgerbeauftragten zu installieren. Vor diesem Hintergrund hat der AK Petition sich z. B. mit dem Petitionsrecht und Bürgerbeauftragten in Rheinland-Pfalz und in Vorarlberg ( Österreich ) auseinandergesetzt mit dem  Ziel einen Vergleich zwischen dem Baden-Württembergischen und dem Rheinland-Pfälzischen oder Vorarlberger Petitionssystem zu erhalten, daher nahm der petitionspolitische Sprecher Alexander Schoch an vielen Gesprächen mit Ombudsmännern und Vertretern des Ombudswesens teil.

Für Alexander Schoch ist es vorstellbar, dass eine gute Kombination aus Bürgerbeauftragte und Petitionsverfahren zu positiven Veränderungen und zu noch mehr Bürgernähe führen könnte.

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